Viecher und Flugzeuge
Eine weitere Woche liegt hinter mir. Zum Glück, der Urlaub naht und damit auch der Berlin Marathon. Langsam mag ich auch nicht mehr warten, es soll endlich losgehen. Noch bin ich recht gut in Form und auch die Rotznasenkrankheit ist noch nicht da. Soll auch wegbleiben, aber die Kollegen schleppen ja alles an.
Aus den Trainingseindrücken kann ich nur sagen, ich mag ja Frühherbstwetter, aber müssen die Millionen von kleinen Gewitterfliegen immer auf meiner Strecke rumhängen? Egal, ob in den Kleingärten, im Gehölz oder an der Autobahn, irgendwo wartet immer ein Schwarm von fast unsichtbaren Fluglebenwesen darauf, dass ein gerade etwas vor sich hin träumender Läufer sie einatment. Selbst Mund zu hilft nicht, Nase und Augen müssen ja offen bleiben. Soll sie alle die Spinne holen!!! und dann renne ich ich Millionen von Fäden
Ansonsten kanne es von mir aus wettertechnisch so bleiben, nur dass es langsam auch abends dunkel wird, macht mir Sorgen. Der Winter kommt mit großen Schritten (und Winter beginnt bei mir im Oktober, egal was der Kalender erzählt). Und dann kommt wieder das fröhliche Hunderaten (Leine, ja-nein), Regenlaufen mit Wind und ohne und Laufen ohne MP3 Player weil, wer schon nichts sieht, sollte wenigstens was hören. Also genießen ich man besser die Sonne und hau mir noch ein paar Viehcher rein. Könnte schlimmer werden.
Der Wettkampf der Woche bestand dieses Mal aus dem Airportrace, 10 Meilen um den Hamburgen Flughafen herum. Das wollte ich ja letztes Jahr schon mitmachen, aber da war die Rotznase mit Fieber schneller. Nu aber..
Die Vorbereitung war nicht optimal, da mich Sonnabend erstmal die Migräne ins Bett verbannte. Nicht, dass ich abends nicht beim Handball war, aber ein paar Stunden Ruhe und so leichter Kopfschmerz sind dann immer angesagt. Natürlich war der Sonntagmorgen dann auch nicht ganz schmerzfrei, vorallem das Gucken in die schon recht tiefe Sonne war echt blöde. Aber zum Glück habe ich mit etwas Mühe (weil nichts gesehen) den Sportplatz gefunden. Und natürlich auch den Norbert, der noch früher als ich da war. Ja, es liegt in der Familie...
Die Zeit zum Start war lang, die Kloschlangen auch und es gab vor dem Rennen keinen Kuchen. Und ein Lachsbrot kann selbst ich nicht vorm laufen essen. Aber auch das ging vorbei...
Die Strecke ist zuerst recht breit, was bei über 2000 Teilnehmern auch gut war, denn zu seiner Zielzeit konnte man sich kaum stellen (ich stand ja eh vorm Dixi, um es mal wieder zu erwähnen). Dann ging es aber recht schnell über enge Wege, die das Überholen etwas schwierig machten. Zwischendurch hat mich das etwas genervt, wenn man schneller ist, aber nicht kann. OK, gelernt, da kann man noch was machen beim nächsten Mal. Lustig war der Abschnitt durch das Parkhaus direkt am Terminal 2 (das ist das Spindel-Parkhaus, was ich mit dem Wagen echt hasse-Drehwurm), da hat sich die Läufermasse an den Fluggästen vorbei hochgedreht. Sah sicher nett aus. Wer es eilig hatte, um seinen Flieger zu bekommen, war sicher etwas angefressen, denn es wurden zum Beispiel Parkpkplätze von Mietwagen kurzfristig blockiert. Aber da der Airport mit Ausrichter war, haben die sicher das Chaos in Grenzen gehalten.
Und dann ging es fröhlich auf mir bisher nicht bekannten Schleichwegen um den Flughafen herum. Zum Teil war es eng, zum Teil recht warm und manchmal flog was, was ich nicht einatmen konnte (seht Ihr die Schlagzeile? Läufer fraß Flugzeug-das wäre doch mal was). Wasser gab es drei Mal, das war OK, Zuschauer waren auch da, keine Massen, aber wo sollten die auch herkommen? Überholen ging leider nicht immer, aber gut.
Insgesamt bin ich handgestoppt mit 1:26:14 ins Ziel gerannt, das war so OK. Ofizielle Ergebnisse waren bis eben noch nicht da, aber so viel anders wird es nicht sein. Norbert hat 10 Minuten mehr gebrauch und kündigte an, mich irgendwann zu kriegen. Versuch` es, kleiner Bruder
.
Von der Organisation her gab es nichts zu bemängeln, Jeder KM war deutlich ausgeschildert, die Strecke gut markiert (ich bin der Horde vor mir nachgerannt), Zielverpflegung war OK, Taschenausgabe ging schnell, Klos gibt es nie genug und Kuchen habe ich mir mitgenommen und zu Hause gegessen. Schmeckt nach dem Duschen einfach besser.....
Helden und Treppen
Na, war Eure Trainingswoche auch nass? Es ist schon ein komischer Sommer,erst ist es so heiß, dass man wegfließt, und dann wird es nass, schwül und letztendlich kalt. Und das im August. Zur Zeit könnte man das ganze fast die Sommer nennen, so zickig wie das Wetter ist....und ich kann das beurteilen, im Rumzicken bin ich Profi
) Das einzig wirklich nette ist, dass ich im Schwimmbad ausreichend Platz haben, um ganz entspannt den letzten großen Wal zu machen. Bei Sonne ist es immer so voll....
Highlight der Woche war natürlich nicht das verlorenen Fußballspiel, da decken wir lieber mal den Mantel des Schweigens drüber. Nur so viel, es hat kaum geregnet, obwohl auch den Platz an der Sonnen leer geblieben ist. Kann auch nur besser werden.
Nein, Highlight der Woche war der Blankeneser Heldenlauf. Diese Veranstaltung zeichnet sich durch eine wunderschöne Strecke, viele Helfer und gute Organisation aus. Es ist dort auch immer etwas teurer, aber das ist es mir wert. Vorallen dieses Mal, wo jeder verrückte, der bei 35 Grad den Hamburg run angetreten hat, noch 10 Euro Meldegeld zurückbekommen hat. Danke Sponsor....
Freitag, als ich die Untelagen abgeholt habe, war mir schon etwas Angst und Bange. Es goss aus Eimern und wir (der Norbert und ich) wollten zum ersten Mal den Halbmarathon angehen. Die 11 bin ich nun schon drei mal gerannt, die sind sehr schön. Der Halbmarathon geht jedoch durch das Treppenviertel. Das bei Regen? Sicher kein Spass....
Aber zum Glück hatte der Wettergott ein Einsehen, Sonntagmorgen war es sogar sonnig. Nicht warm, aber das war auch gut so. Der Tag begann mit Kaffe und Klo in der immer am Heldenlauf offenen Eisdiele, dann mit einem netten Spaziergang zum Start und der unvermeidlichen, aber schnellen Kloschlange. Die 11 und 6 KM starteten vor uns, der HM wurde pünktlich um 10:15 gestartet. Wie schon gesagt, den ersten Teil der Strecke kannte ich, schön flach, dann der erste Mal bergauf und dann fröhlich an der Elbe rauf und runter. Alles kein Stress.
Spannend wurde es ab KM 10 mit der ersten Treppeneinheit. Ok, das waren so um die 40 Stufen, die bremsten das Feld aber schön ab. Leider war es doch etwas eng und überholen schwierig. Noch mochte ich auch laufen...
Als wir endlich alle oben angekommen waren ging es---bergab. Auf der einen Seite ja nett, aber das Ziel war oben und das bedeutet nun mal nichts Gutes
. Es gibt schon Mitläufer, die runter echt flink sind, Ich habe ja immer Angst, den Purzel zu machen und bin lieber etwas vorsichtig. Das Blöde ist nur, dass mir die schnellen Runterläufer dann hoch im weg rumstehen. So auch bei der nächsten Treppe, wo das größte Problem das Überholen war. Noch hielt die Lunge. Oben angekommen ging es......jawohl, runter, runter munter runter...bis zur Elbe ungefähr. Da wurde es mal etwas flach und dann kam er, der Waseberg. Bin ich der Jan? Nein, kein Burnout oder andere Probleme. Wir mußten auch nicht auf der Radstrecke lang, sondern gefühlt ungefähr 10.000 Treppen daneben. Ab der Hälfte mochte selbst meine Lunge nicht mehr, aber da lief so oder so kaum noch einer........Treppen für Genießer. Zum Glück ging es danach nur noch fröhliche 5 KM rauf und runter. Das war schon recht heftig, zweite Hälfte schneller laufen ging beim besten Willen nicht.
Schön war es dann, als das Ziel in Sicht kam und ich mit immerhin noch 2:01:51 angekommen war. Das ist für diese Strecken schon eine gute Zeit für mich. Norbert war bei 2:16:32 da, leider mußte er mitansehen, wie jemand im Ziel wiederbelebt wurde. Wir hoffen natürlich, dass derjenige inzwischen heil zu Hause oder wenigstens stabil im Krankenhaus ist. Sowas muss nicht sein, läßt sich aber leider kaum verhindern.
Noch schöner war das Duschen
. Und am schönsten wird nun das Glass Rotwein, dass ich mir heute wirklich verdient habe. Bevor morgen wieder das Update-Chaos im Büro ausbricht (aber darüber könnte ich tausende Worte schreiben und lasse es lieber, das glaubt mir eh keiner. Behörde eben).
Nächste Woche Airportrace. Ohne Treppen aber mit Flugzeugen.....und Länderspiel.
Wasser ist doch doof
Um es gleich vorweg zu nehmen: Der große Triathlet werde ich nicht. Das liegt an mäßigem Radtraining,obwohl so wenig wie dieses Jahr werde ich sicher nicht nochmal machen und an meiner Abneigung zu Wasser.
Doch von : Heute fand ein sehr netter, kleiner Volkstriathlon statt und zwar in der norddeutschen Weltstadt Bornhöved. Für alle, die jetzt nicht sofort Juhu schreien, das liegt zwischen Bad Seegeberg und Plön ziemlich direkt an der A 21. Die außerdem, egal wann man kommt, schön leer ist. Was man von der A1 nicht behaupten kann, was auf dem Nachhauseweg zu einem längerem Kringel geführt hat.
In Bornhöved gibt es diverse Kinderveranstaltungen, Volks- und Staffeltriathlon. Ausgertagen wird die Sache am örtlichen Badesee, die Wechselzone ist auf dem Fußballfeld. Vielleicht sollte man das unserem FC auch mal vorschlagen, endlich mal wieder Acker. Obwohl, zur Zeit spielen sie gerade sowas wie Fußball, das hilft dann auch nicht. Aber fragt danach bloß nicht Norbert, der hätte lieber schön verdient verloren. Oder er war vielleicht doch in grünweiss in Hoffenheim.
Aber genug Fußball, ich bin trotz mäßiger Wettervorhersage zeitig los, so dass ich schon um 9.30 alles aufgebaut hatte. Die Zeit bis zum Start um 11 habe ich mit schwatzen und sonnen und Schwimmbrille leihen (die hatte ich Nase vergessen) verbracht, der angekündigte Starkregen ist bis jetzt noch nicht gesehen worden
.
Und dann kam die Entscheidung, Neo oder nicht. Laut Wettkampfbesprechung hatte das Waser 20 Grad, also habe ich mich dagegen entschieden. Im Nachhinein war das nicht die beste Idee, aber nachher weiss man bekantlich alles so viel besser. Beim Einschwimmen wurde mir bereits klar, das das nie 20 Grad waren und das mir bangig kalt war. Aber nun mußte ich da durch, die Wartezeit vor dem Start war schon recht kühl.Eine gute Einstimmung für die Abendspiele im Winter mit Schneeregen. Mit Startschuss bin ich dann auch hurtig ins Wasser und gut angefangen, bis mir nach ca. 100m so richtig schön schlecht wurde und ich kurz an das DLRG-Boot gedacht habe. Aber ich habe schön langsam gemacht, Luft geholt, alle Gedanken an Bestzeiten gestrichen und mich auf das Ankommen konzentriert. Dann ging es. Wasser ist echt nur zum Waschen und zum Kaffee oder Tee kochen gut. Blödes Zeugs. Ich bin nunmal Schütze und kein Fisch. Und das wird auch keine Liebe mehr.
Zum Glück hat alles außer der Wurst ein Ende und das Schwimmen ging vorbei. Ich habe kurz über 12 Minuten gebracht, ohne Pause wäre ich für mich toll gewesen. Pech.
Rad war mehr ein Kampf mit Hügeln bzw. kurzen, steilen Rampen und einem fröhlichem Wind, gefühlt immer von vorne. Da habe ich noch Potential für die nächsten Jahre, eine Zeit von 50 Minuten ist schon übel. Aber so richtig viel schneller waren die Anderen in der Breite auch nicht wirklich. Ist auch OK, ist eben nicht mein Radjahr.
Meine Disziplin ist immer die letzte, beim 5 KM Lauf habe ich immerhin noch mehrere Teilnehmerinne überholt. Die Strecke war so, wie ich sie mag: Hügelig. Da hätte ich noch 5 laufen können, dann wäre ich auch weiter vorne....Aber das Leben ist kein Wunschkonzert, also war nach knapp über 26 Min (eine der besten Laufzeiten. Nochmal: Scheiss Wasserzeugs) Schluss, ich habe meine Medallie und alles ist gut. Klasse ist immer die Zielverpflegung, die habe ich dann auch genossen. Über Zeit und Platz kann man nicht viel sagen, 42 von 53 ist nicht der Burner. Aber immerhin nicht letzter
.
Nächstea Wochenende kommt der Heldenlauf mit Halbmarathon durch das Treppenviertel. Immerhin kein Wasser.....
Ein, zwei, drei Radler
Nein, für unsere bayrischen Freunde gleich zur Klarstellung: Es geht nicht um Alsterwasserkampftrinken (so nennen wir den Radler hier, warum? Keine Ahnung-Alsterwasser schmeckt nicht wirklich, merke ich immer beim Triathlon) nach der tollen Leistung des Vereins in Karl-Marx-Stadt. Es geht diese Woche mal wirklich um Radsport, um die in Hamburg zum 15. Mal ausgefahrenen Cyclassics.
Ich gehöre nun zu den Leuten, die etwas genusssüchtig sind und entsprechend alle Veranstaltungen in Hamburg gerne mitnehmen. Die Cyclassics habe ich nun schon zum 7. Mal gefahren, und es ist immer noch ein Erlebniss. Dieses Jahr habe ich nicht wirklich Rad trainiert. Eigentlich mehr gar nicht, wenn ich mal ganz ehrlich sein soll. Daher bin ich heute morgen (kurz nach 6!!!!!AM SONNTAG!!!!!!!) mit einem etwas mulmigen Gefühl zur U-Bahn geschoben. Ich weiss, ich hatte ein Rad dabei, aber es war noch etwas dunkel und ich hatte keine Lust, den einzigen übellaunigen Polizisten der Stadt zu treffen, der mir dann erzählt, dass ich kein Licht habe. Ach....
Also habe ich den eh teuer bezahlten HVV genutzt und bin zum Start gefahren, ganz gemütlich. Erstaunlich, wer da Sonntags um 6:37 so unterwegs ist. Haben die alle kein Bett? Aber egal, wie immer gefühlt 100 Dixis befüllt, Startbeutel abgegeben, ewig auf den Start gewartet und dann los. Die ersten 10 KM waren mehr von Gruppenfindung und Baustellen geprägt. Zum Glück war und blieb es das ganze Rennen trocken, solbst die Profis zur Zeit haben richtig Glück, wenn man bedenkt, dass Starkregen und Hagel angesagt war. Erst auf der Schnellstrasse nach Schenefeld beruhigte sich das Feld, ich habe mich einfach hinter einem großem Kerl versteckt. Im Wind ist mir das alles viel zu anstrengend
.
Im Appen mußte ich kurz meinen Kollegen am Ortsschild begrüßen, ansonsten habe ich versucht, immer ein Hinterrad zu finden. Stürze waren zwar am Rand zu sehen, im Gegensatz zu den Vorjahren lag aber niemand in stabiler Seitenlage. Schien also im Vorbeifahren nicht ganz so schlimm zu sein, ich hoffe, das war es auch. Lustig werden die Cyclassics erst so ab KM 30, weil da wird es hügelig. Jeder Süddeutsche wird jetzt vor lachen fast sterben, aber für uns Hamburger ist jede Steigung ein Berch(es heißt Berg, aber das sagt hier keiner). Ich habe mich da auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, aber ich bin immerhin nicht abgestiegen und auch nicht der langsamste da im Feld gewesen.
Immerhin habe ich Helmut Schulte plus Tandempartner (sorry, Namen vergessen) überholt, die sich gerade über den Geruch eines Teilnehmers unterhielten. Das muss Kampfer pur gewesen sein, es sagte den Herren nicht so so. Sinngemäß kam da sowas wie: Die hat sich fürs Grab feingemacht. Radsport ist lustig.Doof ist nur, dass bergab so ein Tandem schnell ist und die mich doch wirklich nochmal überholt haben. Aber Teufelsbrück war auch bei den Beiden schluß mit lustig. Geht ja gar nicht sonst
.
Ich bin dann mehr oder minder fröhlich ins Ziel gefahren, nachdem ich mit der Reeperbahn nun wirklich die letzte Mini-Steigung geschafft hatte. Und da läßt man sich feiern und freut sich, wieder heil ins Ziel gekommen zu sein. Das ist immer der beste Moment. Nun tut mir mein Hintern weh, das haben Radsport und Walken gemeinsam.
Nächste Woche mal wieder Triathlon....
Alsterslalom
Und wieder fragt sich der Lesen, was nun los ist? Haben wir etwas schon Weihnachten? Slalom in Hamburg? Hatten wir doch nun gerade und so richtig begeistert war keiner. Oder liegt es am gerade vergangenem Geburtstag der Gold Rosi Mittermeier (5.8., Gold 1976 in Insbruck, da war Olympia,2x Gold, für die Jüngeren hier. Nicht verwandt mit dem so genannten Comedian, aber mit dem Felix)? Nein, nicht wirklich...
Sonnabend war der Ryka-Frauenlauf, der meiner Kentniss nach der erste ürsprüngliche Frauenlauf in Hamburg war. Die Strecke ist die allseits beliebte Alsterrunde, also 7,4 Km. Los ging es am Cliff und dann einmal lustig rum. Über den Sinn und Unsinn von Frauenläufen kann man auch lange diskutieren, aber nett war die Veranstaltung allemal. Und die Männer hüteten Kinder und feuerten brav an. Auch mal ganz nett.
OK, immer noch kein Schnee, ich sehe es ein. Doch nun: Wie schon erwähnt, fand die Veranstaltung Sonnabend statt, Start um 16:00. Hamburg war warm, sonnig, voll mit CSD-Feiernden und Touris, Radfahrern, Kinderwagen, Hunden und allem anderen. Und wo ist der Hamburger bevorzugt bei Sonne: Nein, nicht am Millerntor, das sind Ausnahmen...Nein, an der Alster. Es stapelten sich die Menschen. Und leider ist für diesen Lauf die Strecke nicht abgesperrt. Das führte zu einigem Gepöbel (einige sind sowas von unentspannt...BÄH), Bremsmanövern und kleinen Läuferinnenstaus(nervt Euch dieser ...innen-Schwachsinn auch so? Man kann alles übertreiben.).Und man mußte fröhlich um die Masser herumkurven, fast wie damals die Rosi
.Man hätte die Touris nur noch in blau und rot kleiden müssen und die Sache wäre fast perfekt gewesen. Mit kleinen Fähnchen am Kopf natürlich
.
Nein, ehrlich, es war etwas unglücklich, vielleicht sollte man doch Teile der Strecke absperren. Aber dann kostet das natürlich mehr Geld, und ob es sich dann noch lohnt, wage ich bei knapp 400 Starterinnen zu bezweifeln.
Spassig war es trotzdem, ich habe meine Bestzeit für die Alsterrunde auf 39:08 verbessert und mich gefragt, was ich ohne Slalom wohl gelaufen wäre. Aber auch wurscht, war eben gerade nicht die Option.
Großartig war ein Radtouri, der sich gegenüber seiner Begleitung erst Beschwerte, dass solche Veranstaltungen immer gesponsort sind und dass das ja ganz schrecklich sei und dann noch den tollen Vorschlag hatte, dass die Nachbarn ja die Würstchen verkaufen sollten. Und da muss man den Mund halten und den Klugschwätzer nicht darauf hinweisen, dass weder die Konsulatsangestellten Würstchen braten wollen noch die Kosten für alleine 10 Dixis übernehmen. Und da hätte ich noch gar nicht von all den anderen Koste, Gebühren, Gesundheitszeugnisse für den Verkauf von Lebensmitteln, Lager und Kühlung etc. geredet. Achtung, Vorurteil, aber der Typ war sicher Lehrer....
Ansonsten bin ich dann schnell weg zum Grillen, habe mich durch diese schön volle Stadt gestaut, mir im Gegensatz zu anderen Familienangehörigen keine Verletzungen zugezogen und warte nun auf die Cyclassics. Drückt alle die Daumen, dass es trocken bleibt, sonst wird die Sache etwas unangenehm und vorallem gefährlich. Aber noch spricht die Vorhersage von Sonne.....
Wieder da…..
Hallo liebe Leser,
nun ist schluß mit Pause. Nicht nur der Fußball geht wieder los-obwohl, wegen der WM war er ja kaum weg-auch keinsprint beginnt wieder. Und ich kann wieder schreiben.
Erstmal eine Kurzzusemmenfassung der letzten Woche, also nach Helgoland:
Am 16.5. bin ich noch einen Halbmarathon in Schwarzenbek gelaufen, der etwas für Liebhaber der schweren und schönen Strecken war. Zeit Nebensache. Zum Blogg konnte ich mich nicht mehr aufraffen, da ich am 17. eine Op hatte. Nichts schlimmes, aber Angst hat sicher jeder vor sowas..
Verbunden war das Ganze mit einer Laufpause von sechs Wochen. Und wie immer habe ich lieber alle verschont von frustriertem Läufergeschreibe. Es nervt, wenn man erst nicht kann und dann nicht darf. Ach ja, nach vier Wochen durfte ich Walken. Könnt Ihr Euch vorstellen wie man sich fühlt wenn die Rentner an einem vorbeijoggen, man nicht mehr gegrüßt wird, weil man ja Walker ist und eigentlich Laufen will. FRUST. Und Essen war auch verboten (das soll ja helfen) weil kein Laufen und zunehmen verboten. Ich bin sogar in Barsbüttel 5 KM gewalkt, und dann nur 4. geworden. Toll....Und dann hatte ich noch Muskelkater vom Walken. Und wo? In dem für den deutschen Beamten wichtigsten Körperteil, dem Hintern, den wir uns ja nach der öffentlichen Meinung täglich breiter sitzen. Das ging dann auch nicht mehr.
Ok, genug Frust, , mit dem Laufen angefangen habe ich beim Hella Halbmarathon. Wie sagte doch meine Ärtztin. "Laufen Sie langsam und weniger als sonst". Gut habe ich gedacht, sonst laufe ich Marathon, schnell wird es nicht, also ist Halb gut. Das habe ich aber besser nicht laut gesagt
Auch hier will ich über die Zeit nicht reden, ich habe es auf jeden Fall überstanden. Nur dass mir außer an der Operationsstelle alles weh getan hat. Zweimal Muskelkater in zwei Wochen, sowas kannte ich gar nicht mehr.
Inzwischen habe ich noch eine 10 KM, der City BKK-Lauf hinter mir, der wie immer schlecht Organisiert war aber durch viele nette Helfer und eine schöne Strecke durch den Stadtpark besticht und den Hamburg Ladys Run, der überwiegend durch gefühlte 50 Grad in Erinnerung bleibt. Na ja, es waren nur 36, aber zum Laufen war auch das zu viel. Nett war, dess statt den angegebenen 10 KM nur 8 gelaufen wurden. Das reichte bei der Hitze auch. Und es waren sicher die 2 KM die ich bei der letzten Veranstaltung der Heldenzentrale, dem Christmar Run, mehr laufen mußte. So gleicht sich alles aus im Leben, das ist wie mit den Schiri-Entscheidungen und den Toren, die mal eins und mal keins sind.
Die erste wirkliche Herausforderung war der Hamburg Triathlon vor zwei Wochen. Es ist so, ich konnte zwar Laufen, soweit es die Temperaturen zugelassen haben, aber Rad hatte ich noch gar nicht trainiert, da die Hose auf meine Narbe drückte und das nervte. Und auch für Rad war es zu heiß.Geschwommen bin ich einmal und das in einer Omasuppe, das ist wie Buchstabensuppe nur mit Omas...Jeder kann sich vorstellen, wie das war, oder? Und mehr als 500m werde ich nie im Wettkampf schwimmen, das wird nicht mehr mein Sport.
Also, so richtig mit Zuversicht bin ich nicht in den Wettkampf gegangen. Aber immerhin ging es gut los, die Alster hatte 25 Grad, ich mußte mich in keinen Neo zwängen und ich bin nicht schon vor dem Start nass gewesen. OK, Kollegen in Badehose sind grenzwertig, aber da das ein netter ist war auch das zu ertragen.
Erstaunlicherweise bin ich nur 13 Min. geschwommen, was mich doch erstaunte. Ich sollte das Training wohl lassen. Rad war OK, schneller war ich auch schon mal und gelaufen bin ich fast an meine 5 KM Bestzeit. Ich war schon etwas verwundert, dass ich in 1:40 und etwas im Ziel war.Hätte ich nie gedacht nach der Pause. Vielleicht sollte ich doch häufiger mal Walken.
Inzwischen bin ich wieder fast da wo ich hinwill. Am Mittwoch beim Betriebssport bin ich fast 10 KM Bestzeit gerannt, wahrscheinlich weil ich versucht habe, einen M 70 zu fangen. Ich glaube auch hier kann sich jeder vorstellen, was mir nicht gelungen ist
. Fang´den Rentner ist manchmal echt schwer, nicht nur bei der Steuer....
Nun werde ich mich wieder häufiger melden, auch die Wettkämpfe fangen zum Glück wieder an. Wie eben auch der Fußball und keinsprint.
Rauf, runter, rum
Nach dem Marathon ist vor dem Marathon.....Auf jedenfall für viele Keinsprint-Teilnehmer und auch für mich. Die Verarbeitung von Hamburg 2010 habe ich erstmal mit einer Nebenhöhlenentzündung incl. Fieber abgeschlossen. Gut, dass ich am Sonntag noch fit war. Daher mußte ich auch einen Lauf auslassen und habe somit eine Blogg-Pause gemacht. Das Gejammer von kranken Läufern will eh keiner lesen....(ach, wenn einer pervers ist, bitte melden. Im Jammern bin ich groß)
Aber es stand ja noch ein wichtiger Lauf an: Der 13. Helgoland Marathon am 8.5.2010. Mancher fragt sich nun, ob ein Marathon auf Helgoland möglich ist und die klare Antwort ist: Oh Ja.
Freitag war Anreisetag, das Wetter (was in diesem Bericht eine große Rolle spielt): Kalt, nass, windig. Norbert, Taina und ich sind am Morgen fröhlich in der Katermaran an den Landungsbrücken eingestiegen und habe uns über die schönen Fensterplätze gaaaanz vorne gefreut. Die Fahrt über die Elbe ist echt hübsch, mit Sonne sicher hübscher und der Service an Bord ist gut, nicht zu teuer und freundlich. Ein komisches Gefühl kam erst auf, als kurz vor Cuxhafen Tabletten gegen Reiseübelkeit zu 50 cent das Stück angeboten wurden. Kurz nach Neuwerk merkten dann auch mindestens die Hälfte der Mitfahrer, warum. Es schaukelte doch fröhlich hin und her. Ich mag das ja, Taina auch und der dritte Mann hätte vielleicht noch zwei oder drei heftige Brecher überstanden, war aber schon etwas käsig. Ich glaube, viele waren froh, endlich anzulegen. Und wir waren nett und haben dem, der noch im Hafen fröhlich spuckte, auch nicht das Lied von der lustigen Seefahrt vorgesungen.
Helgoland ist schön, klein und war eiskalt. Der Weg zur Unterkunft reichte schon für mittlere Erfrierungen. Der Gedanke an einen Marathon am folgenden Tag hinterließ schon Spuren von Angst. Also, Zimmer bezogen, Insel zollfrei leergekauft und Startbeutel abgeholt. Das war großes Tennis, schönes Shirt und tolle Sachen. Schon dafür hat es sich gelohnt. Kalt war es immern noch, auch nach dem Essen. Warm wurde es erst im Bett
Sonnabend morgen war bereits um 7 Frühstück, extra für die Läufer vorverlegt. Super war, dass wir unsere Koffer einlagern konnten und nach dem Lauf noch eine Dusche in unserem Hotel benutzen konnten. Und Taina hatte als Unterstützer auch noch die Möglichkeit, sich aufzuwärmen. Denn, auch wenn ich alle langweile: Es war kalt, windig (immerhin kein Sturm mehr) und nass. Daher sind wir auch lieber spät zum Start. Bei mir kam schon der Gedanke auf, warum man keine vernünftigen Hobbys hat. Aber das habe ich an dem Tag echt mehrfach gedacht.
Die Strecke war eine 10,5 KM lange Inselrunde. Die ersten drei KM waren OK, gut, kalt und windig und am Wasser und durch Dünen. Dann kommt das Highlight der Strecke, der "Düsenjäger", eine heftige Steigung. Ich bin die kein Mal gelaufen, das ging wirklich nicht. Oben standen die fröhlichen Helgoländer Horden und freuten sich über die keuchenden Läufer/Geher. Und dass bei allen vier Runden. Nur der Spruch "nun mal schneller" war doof, das ging wirklich nicht!
Oberland bedeuet Sightseeing mit Langer Anna, vielen Vögeln, Schafviechern (Bääähh) und Touris. Zum Glück war es kalt, windig und daher nicht zu voll. Helgoland wurde außerdem von den Brits gegen Sansibar getauscht. Ob der Marathon dort besser/wärmer gewesen wäre? Es ging lustig rauf und runter, mit Treppen und ohne, dann richtig steil runter, was spätestens in Runde vier für echte Schmerzen sorgte. Juhu, ein Berglauf auf der Nordsee, die dann mit fast 2,5 KM Mole erlaufen wurde. Man ahnt es kaum, da war es kalt und windig
. Und dann am Ziel vorbei zu Taina und erneut rum. Leider war es kein Norbertwetter, so dass er nach zwei Runden auftauen mußte. Ist aber auch kein Ding, das war schon heftig. Lust hatte ich in Runde drei auch nicht mehr wirklich, aber zum Glück hatte man mir an der letzten Verpflegung ein Bier für den letzten KM versprochen. Und da mußte ich ja wieder hin
. Gab auch ein großen Becher voll, die haben echt auf mich gewartet.
Zu den Verpflegungsstellen ist nur eines zu sagen: Super. Ganz Helgoland war da, es gab Wasser, Iso, Cola, Banane, Kekse, Schoki (wer das wohl gegessen hat?), Frikadellen (oh nee, nicht beim Laufen), Sekt und Bier. Und alle waren nett und fröhlich, das Wetter schien die Einheimischen etwas weniger zu irritieren. Die kennen aber auch die Winter dort, wahrscheinlich war das fast schon Wäme für die. Schön war auch, dass man bei jeder Runde im Ziel vom Sprecher angekündigt wurde.
Die letzten 8 KM habe ich mich mit Anneke von der Stolpertruppe Winsen unterhalten, die am Freitag immerhin Spucktütenmeister geworden ist. War nett,schnell ging eh nicht mehr. Und wir beide ware froh, als wir im Ziel waren und es warme Decken gab. Schön war, dass heldenhaft von allen Helfern auch auf den letzten gewartet wurde, der immerhin 6:01 gebraucht hat. Und wie sein Kumpel im Celtic-Trikot unterwegs war (Frankfurt und Lautern Fans, aber OK). Und Kuchen satt gab es auch noch, was will ich mehr.
Das Fazit: Tolle Veranstaltung, gemeine Strecke mit viel Blick, supernette Helfer, schöne Medallie und Mistwetter. Ich werde das sicher nochmal machen, schon um dann auch die Abschlußparty mitzufeiern.
Die Rückfahrt war ruhig und Sonntag tat mir alles weh. Und es lag nicht am Spiel........
Keep on running
Es ist geschafft....
Der Marathon ist überstanden, alle gestarteten Teilnehmer sind mehr oder weniger gut ins Ziel gekommen. Und das ist teuer für die Sponsoren und gut für die unterstützten Projekte
Sonntag war ich wie immer angespannt. Daher bin ich auch rechtzeitig losgetobt, weil es könnte ja die Bahn nicht fahren, die Welt untergehen oder wer weiss was passieren....ist natürlich auch dieses Mal nicht, aber ich glaube, ich bin bei jeder Veranstaltung mit die Erste. Das liegt auch daran, dass ich gefühlt 100x zum Klo rennen muss....
Und im Gegensatz zu dem Herren, den ich in der Bahn getroffen habe, bin ich auch nicht gerade aus Delmenhorst angereist. Das hätte ich nie durchgestanden, erst mal eine Stunde Regionalzug. Mann, der hatte Nerven.
Zum Glück liefen im Raval auch schon genug nervöse Läufergestalten rum, da habe ich mich nicht so alleine Gefühlt. Die Helfer waren auch zum Großteil alle Einsatzbereit, was für etwas Beruhigung sorgte. Ich habe mich dann mal für den Kenianer Tee entschieden, in der Hoffnung, dass es hilft. Bei Kaeser hat es ja auch geholfen, obwohl er nicht an mir oder an den andere vorbeigesprintet ist
. Vielleicht nächstes Mal?
OK, also der Glaube an den Tee und die Wundersocken kann helfen, trotzdem war ich mal wieder so nervös, das ich rechtzeitig ins Jollyday Inn gegangen bin. Zum Glück war Thorsten ähnlich unruhig, so war ich nicht alleine. Da noch schnell einen Mega-Haferflocken-Riegel reingepfiffen (einige hatten noch Rührei mit Speck, ich wäre gestorben), nochmal die Klos gecheckt (soviel habe ich nicht getrunken, war das der Tee?) und dann mit Ruhe in das Läuferdorf und dann zum Start...
Dort tauchte auch Thomas auf und noch einige mir bekannte Gesichter, es wurde reichlich gesungen (Hamburg an der Elbe Auen und Einigkeit und...) und dann ging es endlich los. War auch gut, langsam wurde mir kalt. Das war auch das letzte Mal, dass ich an diesem Tag gefroren habe. OK, warme Hände hatte ich Landungsbrücken, aber das ist nicht wirklich neu für mich. Ich bin locker und sehr verhalten losgelaufen, die Herren der Truppe hatte ich somit schnell verloren. Aber ich kenne mich und die Strecke und war entsprechend vorsichtig.
Die ersten 10 liefen sehr gut, keine Probleme. Bei 14 La Ola im Wallringtunnel, immer ein Highlight und bei KM 17 kurz Kollegensponsoren begrüßt. Auch an der ersten Verpflegungsstelle war alles gut, das war auch der einzige Moment, wo ich was essen konnte. Es wurde bereits recht warm. Die Halb war ich langsamer als gedacht, aber dafür immer noch schön entspannt. Verpflegung 2 war nur ein Kurzstopp, dann mußte ich bei jetzt schon netter Wärme die Fuhle hoch. Das Stück mag ich nicht besonders, es ist immer sehr warm da. Aber ich konnte mich mit dem Gedanken motivieren, dass es für die Sponsoren langsam teuer wird.
An der Rübe noch einen Sponsoren getroffen, dann Thorsten überholt, der nicht ganz so positv auf meine Nachfrage, wie es läuft, klang. Nun ja, da kann man dann leider auch nicht helfen. Ab KM 25 wollte ich die 3 sehen und auch Verpflegung 3. Der Alsterlauf ist zwar hübsch, aber es ist langweilig. Schön waren die verschiedenen Picknicks an der Seite, zum Teil sogar mit echten Gläsern, Sekt und Bier. Bei drei stand Familie, also kurz anhalten, Hallo sagen, Cola trinken und weiter. Ich habe eh alles getrunken, was angeboten wurde, weil mir wurde langsam echt warm.
Ohlsdorf war nett, Samba ole. Dann kam der von mir am meisten gehasste Teil der Strecke, Maienweg und Alsterkrugchaussee. Zum Glück waren dort zwei Stationen von uns, so konnte ich Cola tanken und mich freuen, dass alles so gut läuft. Immerhin konnte ich noch konstant bei 33 min auf die 5 KM laufen.
Als ich am Klosterstern war, wußte ich, dass ich ankomme und dass es eine gute Zeit wird. Schneller konnte ich nicht mehr, es war einfach zu warm. Schön für die Zuschauer aber nicht für Läufer. Es ist eh erstaunlich, wieviele Leute bereits ab KM 15 schon gehen. Bei 38 verstehe ich das schon eher
. Am letzten Stand habe ich noch kurz gestoppt und habe mich dann auf die 40 gefreut. Und auf den verdammten Gorck-Fock-Wall, warum muss das am Ende kommen? Es ist sicher keine Mega-Steigung aber sie kam mir wie immer endlos vor. Ich war doch was froh, als ich endlich (nach gefühlt 100 KM und drei Stunden bergan) die Gerichte gesehen habe. Dann ging es nur noch Richtung Stadion und Ziel. Und es war wie immer toll und wunderschön...
Zeit: 4:36:37, so schnell war ich in Hamburg noch nie. Das lag sicher an dem Kenianer Tee und der tollen Fanräume-Unterstützung. Vielen Dank nochmal.
Im Läuferdorf hatte ich dann genug vom Laufen und vor allem von der Sonne, also schnell Verpflegung und Erdinger greifen und langsam zur Dusche. Ich bin wie eine alte Frau geschlichen, so weit war der Hinweg nicht, die habe noch schnell die Straße verlängert und das Jolly Richtung Altona geschoben, ich bin mir sicher!!!!!
Aber ich bin dann doch angekommen, habe geduscht (auch da vielen Dank, so entspannt war ich noch nie so schnell nach einem Lauf) und habe dann im Raval alles gegessen, dessen ich habhaft werden konnte. Und auf die Helden gewartet, die sich noch nach mir ins Ziel gekämpft haben. Leider mußte ich dann relativ schnell los, da der Handball noch laut gerufen hat. Aber ich war auch dort nicht der einzige Zuschauer, der mit Madallie unrund durch die Arena geschlichen ist. Gibt noch mehr Irre...
Nochmal, es war von allen eine Riesenleistung, es hat super viel Spass gemacht, Danke an alle Sponsoren, Helfer, Ticker, das Jollyday Inn und das Raval für das super Essen. Ich komme jetzt sicher häufiger.
Ich hoffe, es geht allen auch heute noch gut und dass das Projekt vielleicht nächstes Jahr wiederholt wird. Für mich wäre es, wenn alles gut läuft, der 10. Marathon.
Der nächste ist in zwei Wochen auf Helgoland
und 0 und los
Moin,
es ist 5:22 und ich bin wach, aufgeregt und versuche etwas zu frühstücken. Kennt Ihr das Gefühl in der Achterbahn, wenn man so langsam hochzuckelt und dann die Kuppe sieht? Ich denke dann immer zuerst "ich will hier raus" und dann "warum machst du das". Marathon ist wie Achterbahn: Es macht Spass, spätestens wenn man das Ziel sieht
Ich werde mir jetzt einen Kolehydrat-Bananenbauch essen, dass ins Raval, alle Klos zwischen da und dem Start mitnehmen und mal gucken, wie es heute in Hamburg aussieht.
Bis gleich....
Countdown -1
So, nun wird es ernst. Morgen geht es endlich los, außer Stefan sind alle hoffentlich fit und kommen gesund und glücklich ins Ziel. Wir werden es in weniger als 20 Stunden erfahren.
Im Moment bin ich recht entspannt, was wahrscheinlich an dem Berg Nudel im Raval liegt. Suppencoma eben, aber es war voll lecker. Nur hat mich auf dem Nachhauseweg erstmal die Bananenpanik erwischt. Ich habe heute morgen 6 Bananen gekauft, aber die waren grün (etwas), und ob die reichen und wenn ich nun morgen früh den Bananenflash will und überhaupt und Bananen, ausgerechnet Bananen... Also bin ich noch schnell nach Penny, Bananen kaufen. Und Schokopudding, der wollte mit. Nun habe ich also Bananen bis zum Abwinken und bin glücklich. Und nun ist genug mit nervösen Gedanken und Panikkäufen.
Und wie schnell ich nun die 10 oder Halb laufen will, weiss ich immer noch nicht. Ich denke mal Halb so bei 2:13. Mal sehen, wie es läuft. Auf jeden Fall will ich gesund und fröhlich ins Ziel kommen und viel Spass haben. Und alle anderen Teilnehmer genauso glücklich im Raval sehen. Wie es war werde ich berichten, vielleicht erst Montag, da ich Sonntag um 17:15 noch zum Handball muss/will. Vielleicht wird morgen ein ganz großer Tag für alle....